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<pre>für den SV Werder Bremen kommt die Länderspielpause gerade recht. So hat Viktor Skripnik knapp zwei Wochen Zeit, um herauszufinden, was an der Weser falsch läuft. Es ist unbestritten, dass die Bremer nach einem guten Saisonstart (Platz sechs nach 4 Spieltagen, Anm.) in eine Krise geschlittert sind.  <p> Dazu kommt noch ein Extra-Motivationsschub: Es ist das erste Mal seit der Umbenennung des Wettbewerbs zu Ehren „des Kaisers“, dass Bayern den Pokal holen kann — und den wollen sie unbedingt wieder, zum ersten Mal seit 2022.  <p>  Gegen ähnlich ambitionierte Gegner hatten sich die Abstiegskämpfer schon zuletzt mehrfach vielversprechend präsentiert. <p> Aber das wird alles andere als eine leichte Aufgabe — denn auch der „Effzeh“ holte sich am vergangenen Spieltag eine kräftige Portion Selbstvertrauen. <p>  Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke wollte dem verpassten Sieg keine Bedeutung beimessen. „Wir haben das 2:0 nicht gemacht, dann passiert so etwas nun mal. Wichtig ist, dass wir den Klassenerhalt so gut wie sicher haben.“  </pre>


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<pre>Dabei scheint der Kader der Knappen freilich schon jetzt bisweilen etwas zu schmal bemessen zu sein; schließlich ist es auch auf das Verletzungspech und die damit verbundenen Qualitätseinbußen zurückzuführen, dass dem Verein eine komplett verlorene Spielzeit blüht.  <p> Lösungen, um den freien Fall in den Tabellenkeller zu verhindern, hat offenbar auch Ismael keine.  <p>  Immerhin stand zweifelsohne auch die jüngst in Darmstadt aufgebotene Truppe gut genug im Saft, um beim abgeschlagenen Schlusslicht den vollen Dreier einzufahren — was angesichts der letztlich erlittenen 1:2-Schlappe jedoch gründlich in die Hose ging. <p> Da Schalke zuletzt aber keineswegs nur gegen die Top-Klubs so seine Schwierigkeiten hatte, käme den Königsblauen ein solcher Lauf natürlich wie gerufen: Während in der Europa League mühsam Kurs gehalten wurde, hinkt 04 insbesondere in der Meisterschaft zunehmend den Erwartungen hinterher. <p>  Mehr noch als mit dem zweiten Platz in der Bundesliga trumpften die Wölfe am 30. Mai schließlich mit dem Erfolg im DFB-Pokalfinale auf. Der Coup im Berliner Olympiastadion schanzt der Mannschaft von Dieter Hecking nun am Samstag auch das Heimrecht im Prestigeduell gegen den Deutschen Meister zu — der sich seinerseits noch immer mit einigem Grausen an seinen letzten Abstecher in die Volkswagen-Arena erinnert.  </pre> 


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<pre> Spiele drehen ist keine Stärke der Schwaben. 7 Mal lagen sie in dieser Saison zur Halbzeit hinten, bloß ein einziges Mal konnten sie dann noch einen Punkt ergattern.  <p> Im Gegensatz zu den schwächelnden Westfalen kann die Werkself schließlich auf einen extrem stabilen Lauf verweisen; dank zehn zuletzt ungeschlagen absolvierten Pflichtspielen liegt die letzte Niederlage der Rheinländer bereits gute zweieinhalb Monate zurück.  <p>  Sorgenkind Nummer 2 ist Gonzalo Castro, der aus Dortmund zum VfB kam. Von seiner Spielstärke inklusive Torgefahr ist momentan nur sehr wenig zu sehen. <p>  Zunehmend lässt sich auch dem Tabellenstand entnehmen, welch fatale Folgen die aktuelle Remis-Schwemme nach sich zieht. <p>  „Es war ein überzeugender Heimsieg, nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir unser Ziel Europa erreichen wollen, dann darf dieses Spiel auch kein Grund sein, völlig durchzudrehen. Wir müssen gut regenerieren, gut schlafen und dann gegen Stuttgart so weitermachenâ€, hielt Kohfeldt den Ball flach.  </pre>


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<pre> Nicht zuletzt aufgrund des deutlichen 3:1-Hinspielerfolges der Leipziger gehen wir dâ€™accord und tippen auf „Auswärtssieg“!  <p> Wie eben Keita, der gegen Bremen den Vorzug vor Stefan Ilsanker bekam oder auch Davie Selke, der gegen Bremen eingewechselt wurde und danach das 2:0 vorbereitete sowie das 3:1 selbst erzielte.   <p> Noch dazu, weil es für einen solchen auch Tore braucht, die der VfB aber zumeist nicht erzielt. <p>  Denn der Klassenerhalt ist mit nur sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz noch keinesfalls sicher. Im schlimmsten Fall könnten sich die 96er nach dem 3Spieltag auf dem „Schleudersitz“ wiederfinden und müssten in der Relegation um den Klassenerhalt spielen.  <p> Worte, in denen nicht wenige einen unmissverständlichen Seitenhieb auf die mit Wechseln kokettierenden Youngster Timo Werner und Filip Kostic sehen.  </pre>


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<pre> Mit diesem Premierensieg in der Fremde konnten sich die Stuttgarter im Abstiegskampf wieder etwas Luft verschaffen. Der Vorsprung auf den ersten Fix-Abstiegsplatz beträgt nun 10 Punkte.  <p> Auch die Wettanbieter sehen leichte Vorteile für die Gastgeber — dieser Sichtweise schließen sich die Wettfreunde an:  <p>  Weil beim Derby in der Mercedes-Benz-Arena aber nur der spielerisch eigentlich unterlegene VfB mit Effizienz brillierte, droht die Mannschaft von Julian Nagelsmann den schillernden Vereinswettbewerb nun — wie bereits im Vorjahr — abermals um Haaresbreite zu verpassen. <p>  Als Aufsteiger ist das Hannover in der vergangenen Saison sehr gut gelungen. Mit drei Siegen und drei Remis haben die Niedersachen einen sehr guten Start erwischt und bereits in der Hinrunde die Weichen für den Klassenerhalt gestellt.  <p> Nach zwei ähnlichen Last-Minute-Rettungen hatte unlängst immerhin schon der HSV erfahren müssen, dass die Relegation oftmals kein Sprungbrett nach oben ist.  </pre>


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